Studien zeigen: CBD kann bei Entzündungen helfen

Kann CBD bei Entzündungen helfen?

Studien zeigen: CBD kann bei Entzündungen helfen

Die Anzahl der monatlichen Google-Suchanfragen nach „CBD und Entzündungen“ sind seit 2013 um 400% in Deutschland gewachsen. Diese bemerkenswerte Entwicklung zeigt, wie beliebt Cannabidiol unter Schmerz-Patienten zu sein scheint. Leider sind die Informationen, die wir über CBD im Einsatz gegen Entzündungen haben, noch recht vorläufig. CBD Hersteller geben viel Geld dafür aus, uns davon zu überzeugen, dass CBD das Allheilmittel für entzündliche Erkrankungen ist. Doch was wissen wir wirklich?

CBD und Entzündungen

Bevor wir uns die aktuelle Forschung anschauen, sollten man sich einen Blick auf die Themen der frühen Forschung trauen. In einem 2015 erschienenen Artikel (Cannabidiol (CBD) und seine Analogien: Ein Überblick über ihre Auswirkung auf Entzündungen), fassten die Autoren ihre Forschungsergebnisse recht kurz zusammen. In einer in der Publikation präsentierten Tabelle überprüften die Autoren 16 Studien. Null wurden dabei am Menschen, zwei an kultivierten Zellen (in vitro) und die restlichen vierzehn in Ratten- oder Mausmodellen durchgeführt. Nun sind Mäuse aber keine Menschen und sicherlich mag dieses Ergebnis die Grundlage für spätere, klinische Studien bilden, doch möglicherweise auch dann nicht immer die Erwartungen der Patienten erfüllen.

Doch was hat die bisheriger medizinische Forschung denn herausfinden können? Wie wirkt CBD gegen Entzündungen, auch gegen akute Entzünden? Was können wir mit Gewissheit heute zu CBD und Entzündungen wissen?

Um zu verstehen, warum Wissenschaftler CBD zur Behandlung chronischer und akuter Entzündungen einsetzen, müssen wir zunächst die Rolle verstehen, die Entzündungen bei Krankheiten spielen.

In einem Bericht der European Molecular Biology Organization (2012) heißt es: „Immer mehr Beweise zeigen, dass chronische Entzündungen viele häufige Krankheiten verursachen und vorantreiben.“ Diese entzündliche Krankheitstheorie gewinnt vor allem an Bedeutung, wenn man auf die Pharmaindustrie schaut. Eine Welle von neuen Arzneimitteln ist bereits in Entwicklung.

Wissenschaftler untersuchen aktuell, wie entzündungshemmende Mittel eine Vielzahl von Krankheiten wie Krebs, Autoimmunerkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen und Infektionskrankheiten begünstigen können. Dann gibt es auch noch den physiologischen Wirkmechanismus für CBD. Als Cannabinoid kann CBD die Aktivität des Endocannabinoidsystems beeinflussen. Dieses System ist für viele kritische Prozesse verantwortlich, von denen einer die Regulation von Entzündungen ist. Durch die Fähigkeit, mit den Endocannabinoidrezeptoren (indirekt) zu kommunizieren, kann CBD (zumindest theoretisch) Entzündungen regulieren.

Über CBD wissen wir heute, dass es weder direkt am CB1-Rezeptor noch am CB2-Rezeptor bindet. Stattdessen wird CBD von Forschern als “inverser Agonist an CB1- und CB2-Rezeptoren” bezeichnet. Wenn ein Agonist die Aktivierung beschreibt, beschreibt ein inverser Agonist die Inaktivierung. Cannabidiol beeinflusst auch das Innenleben des Endocannabinoidsystems, indem es verschiedene biologische Chemikalien und Enzyme beeinflusst. Diese Verbindungen kommunizieren dann wiederum mit dem Endocannabinoidsystem. CBD reguliert diese verschiedenen Verbindungen entweder nach oben oder nach unten, was sich dann auf das Maß der Entzündungsreaktion auswirkt.

Wir wirkt CBD auf akute Entzündungen

Eine akute Entzündung ist eine unmittelbare und kurzfristige Reaktion des Körpers auf äußere oder innere Gewebeschäden. So eine akute Entzündung hat fünf Signale: Schmerz, Rötung, Funktionsverlust, Schwellungen und Hitze. Wenn so eine akute Entzündung noch lange nach einer anfänglichen Verletzung anhält, verwandelt sie sich in eine chronische Entzündung. Eine chronische Langzeitentzündung ist eine “verlängerte Entzündungsreaktion, die eine fortschreitende Veränderung des Zelltyps am Ort der Entzündung verursacht. Diese ist gekennzeichnet durch die gleichzeitige Zerstörung und Reparatur des Gewebes durch den Entzündungsprozess.

Chronische Entzündungen gehen mit vielen Krankheiten einher, darunter Arthritis (einschließlich Gicht), Asthma, Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen und vieles mehr. Während intensiv über die Vorteile von CBD bei chronischen Entzündungen diskutiert wird, bleibt die ganz praktische Frage im Raum: Was ist der therapeutische Wert von CBD bei akuten Entzündungen? Und was kann CBD wirklich bewirken?

In der Eingangs erwähnten Studie, fanden die Forscher nur einige wenige Studien, in denen CBD bei akuten Entzündungen untersucht wurde. Die erste Studie untersuchte CBD in einem Mausmodell einer Cerulein-induzierten akuten Pankreatitis. In dieser Studie zeigte CBD eine entzündungshemmende Wirkung. In einer anderen Studie stellten die Forscher fest, dass CBD für die Behandlung einer akuten Lungenverletzung in einem Mausmodell nützlich ist. In einer neueren Studie, die von der International Association for the Study of Pain (2017) veröffentlicht wurde, behandelten Wissenschaftler Ratten die an Osteoporose litten, mit CBD . Vierzehn Tagen später, am Ende der Studie kamen sie zu dem Schluss, dass CBD die akute Entzündung der Krankheit wirksam reduzierte.

CBD bei Entzündungen, ja oder nein?

Um diese Forschungsergebnisse bei Ratten in ähnlicher Wiese auf den Menschen zu übertragen und in klinischen Studien wissenschaftlich zu verifizieren, ist es noch zu früh. Dennoch bremst das die Euphorie von CBD Herstellern nicht. Mehrere namhafte CBD-Marken haben Patientenumfragen in Auftrag gegeben, um den Wert von CBD bei Entzündungen zu erheben. Eine von Care by Design im Jahr 2015. In dieser Umfrage gaben fast zwanzig Prozent der Befragten an, CBD zur Behandlung von Entzündungen erfolgreich verwendet zu haben. Auch wenn sich diese Ergebnisse (noch) nicht wissenschaftlich untermauern lassen, so ist doch zumindest eines sicher: dass CBD ein besseres Sicherheitsprofil aufweist als viele Arzneimittel (so zumindest eine erst kürzlich von der International Cannabinoid Research Society (2017) veröffentlichte Literaturübersicht)

Wenn Du als Patienten CBD bei chronischen oder akuten Entzündungen ausprobieren willst, dann ist zumindest eines sicher: es scheint relativ sicher zu sein, damit zu experimentieren und der zukünftigen wisschenschaftlichen Arbeiten damit wertvolle Impulse zu geben, in welche Richtung sich zu forschen lohnt.

Das richtige CBD-Produkt zur Behandlung von Entzündungen

Da akute Entzündungen ein Symptom für viele verschiedene gesundheitliche Probleme sind, sind auch nicht alle CBD-Produkte in gleichem Maße geeignet. Zum Beispiel sind topische CBD-Produkte wie Lotionen und Cremes am besten für Hautirritationen geeignet, oder möglicherweise für akute Entzündungen in Gelenken und Muskeln (ausgelöst durch Arthritis). Kapseln, Öle und Lebensmittel sind möglicherweise besser für chronisch entzündliche Darmerkrankungen und andere innere Probleme geeignet.

In Anbetracht der aktuellen Forschungsergebnisse zu CBD bei Entzündungen ist schwer zu sagen, was für ein CBD Präparat für chronische oder akute Entzündungen am besten geeignet ist. Probiert es einfach aus. In den wenigen bisher veröffentlichten Studien zu CBD und Entzündungen konnten an Tiermodellen bei akuten Entzündungen, erste positive Ergebnisse aufgezeigt werden. Weitere Forschungen bleiben aber erforderlich, um die Rolle von CBD als zukünftiges Mittel der Wahl für chronische und akute Entzündungen zu klären. Also, es bleibt spannend.

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