Legalisierung verringert den Cannabiskonsum

Cannabiskonsum rückläufig nach Legalisierung

Legalisierung verringert den Cannabiskonsum

Mit Spannung wurde der neue Bericht, der Youth Risk Behavior Survey (YRBS), dieses Jahr in den Staaten erwartet. Alle zwei Jahre kommt er heraus. Er untersucht den Cannabiskonsum von Jugendlichen. Und aufatmen konnten die Entscheidungsträger, die mit an der Legalisierung von Marihuana in den USA beteiligt waren. Eindeutig steht nun fest, dass zur Hochzeit der staatlichen Legalisierung von Cannabis, der Freizeitkonsum zurück ging.

Trotz Legalisierung von Cannabis geht der Konsum zurück!

Die Studie stellt im Einzelnen fest, dass in den Jahren 2009 bis 2013 der Cannabiskonsum zugenommen hatte um den in den folgenden Jahren 2013 bis 2019 zurück zu gehen. In diesen Jahren legalisierten mehrere große amerikanische Staaten den Konsum von Cannabis für Erwachsene. Mit dem ersten, legalen Verkauf von Cannabis im Jahre 2014, scheinen nun die Befürworter der Legalisierung recht behalten zu haben: Ein regulierter Cannabis-Markt führt nicht zu erhöhtem Drogenkonsum, vor dem die Verbotsaktivisten, wie auch unsere Gesundheitsministerin, unablässig warnt.

Der Konsum bei Gymnasiasten zwischen 2009 und 2019 hat sich laut der Studie nicht geändert, bzw. ging in diesem Zeitraum sogar zurück.

Wir sind beruhigt über die neuesten Ergebnisse der 2019 Youth Risk Behavior Survey, weil sie zeigen, dass der Konsum von Marihuana von Jugendlichem in den letzten zehn Jahren nicht zugenommen hat, obwohl mehr Staaten im ganzen Land  (Amerika) progressive Marihuana-Gesetze verabschiedet haben“, sagte Sheila Vakharia, stellvertretende Direktorin der Abteilung für Forschung und akademisches Engagement der Drug Policy Alliance, in einer Pressemitteilung.

Diese Ergebnisse bestätigen, dass wir die Legalisierung und Regulierung von Marihuana weiter vorantreiben müssen, um die Vorteile für die öffentliche Gesundheit und die Sicherheit der Gemeinschaft weiter fördern zu können, insbesondere im Hinblick auf die Beschränkung des Zugangs junger Menschen“, so Vakharia.

Transparenz und Regulierung statt Angst und Verbot

Dieser Bericht steht weitgehend im Einklang mit einer anderen Studie, die im Sommer 2020 von Colorado-Beamten veröffentlicht wurde. Diese zeigte, dass sich der Cannabiskonsum junger Menschen im Staat Colorado seit der Legalisierung im Jahr 2012 “nicht wesentlich verändert hat”, obwohl sich die Konsummethoden diversifizieren.

Ein Beamter der National Marijuana Initiative des White House Office of National Drug Control Policy ging sogar noch weiter und gab zu, dass aus unklaren Gründen der Konsum von Cannabis in Colorado und anderen legalisierten Staaten “abnimmt” und dass dies “eine gute Sache” sei, auch wenn “wir nicht verstehen, warum”.

Der neue CDC-Bericht zeigt, dass 21,7 Prozent der High-School-Schüler in den letzten 30 Tagen gerne Cannabis konsumiert haben, während 29,2 Prozent in diesem Zeitraum lieber Alkohol konsumierten. Cannabis ist kein Brokkoli, aber Alkohol eben auch kein Apfelsaft.

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