Hilft CBD (Cannabidiol) bei Kopfschmerzen & Migräne?

CBD bei Kopfschmerzen und Migräne

Hilft CBD (Cannabidiol) bei Kopfschmerzen & Migräne?

CBD als wirksames Mittel bei Kopfschmerzen & Migräne?

Zwei von drei Frauen und etwa jeder zweite Mann haben im Laufe eines Jahres immer wieder Mal mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Ein ähnliches Verhältnis zeigt sich auch bei den deutlich schlimmeren Kopfschmerzen, der Migräne. 14% der Frauen und 8% der Männer leiden unter den heftigen Symptomen die eine Migräne auslösen kann. Schlimmer als bei Kopfschmerzen, steht dann schnell das ganze Leben still. Der einzige Rückzugsort bleibt eine dunkle, reizarme Umgebung und starke pharmazeutische Präparate, die nicht selten heftige Nebenwirkungen haben. Kann CBD (Cannabidiol) bei Kopfschmerzen und Migräne eine wirkliche Alternative sein? Was ist der Stand der Forschung? Was sagen Betroffene?

Kopfschmerzen & Migräne in Zahlen

  • 38% der erwachsenen Bevölkerung hat gelegentlich Spannungskopfschmerzen
  • 3% der erwachsenen Bevölkerung leidet an chronischen Spannungskopfschmerzen
  • 67,4% der Frauen litten innerhalb eines Jahres unter Spannungskopfschmerzen
  • 51,9% der Männer litten innerhalb eines Jahres unter Spannungskopfschmerzen
  • 10% der erwachsenen Bevölkerung ist von Migräne betroffen
  • 12 -14% aller Frauen haben Migräne
  • 8 % aller Männer haben Migräne

Quelle: Stiftung Kopfschmerzen

Kopfschmerzen & Migräne

Alkohol, Kaffee, Stress, Medikamente, eine ungesunde Lebensweise, hormonelle Faktoren oder einfach zu wenig Schlaf und körperliche Anstrengung können Migräne und/oder Kopfschmerzen auslösen. Nach der Stiftung Kopfschmerzen leiden fast 10 Millionen Menschen in Deutschland unter dem pochenden Schmerz im Kopf. Um diese wieder loszuwerden, kommen von der einfachen Aspirin, bis zu starken und stärksten pharmazeutischen Präparaten alles zum Einsatz, was die Lebensqualität verspricht, wieder herzustellen. Meist mit heftigen Nebenwirkungen.

Seit ein paar Jahren gibt es nun nicht nur die ersten Erfahrungen von Betroffenen, auch klinische Studien nähern sich der Möglichkeit, Kopfschmerzen und Migräne mit CBD (Cannabidiol) wirksam zu behandeln. 2016 veröffentlichte die Universität von Colorado eine Studie, an der 121 Männer und Frauen, die unter Migräne litten, mit medizinischem Cannabis behandelt wurden. Mit überraschendem Ergebnis. 39.7% gaben an, dass mit Einnahme von Cannabidiol sich ihre Kopfschmerzen von 10.4 auf 4.6 Attacken pro Monate mehr als halbiert hätten. 14% der Teilnehmer berichteten davon, dass durch Einnahme des medizinischen Cannabis die Migräneanfälle nach Ausbruch eingedämmt und sogar unterbrochen werden konnten.

Im Juni 2017 veröffentlichte die Europäische Akademie für Neurologie eine Studie, die zu dem Schluss kam, dass Präparate aus Cannabidiol eine genau so effektive Prophylaxe gegen Kopfschmerzen und Migräneanfälle ist, wie die Behandlung mit gängen Arzneimitteln. Auch diese Studie stellte fest, das Kopfschmerzen und Migräne bei Einnahme von CBD über die Hälfte reduziert werden konnte.

Migräne und das Endocannabinoid-System

Eine noch recht neue, aber unter Umständen bahnbrechende Erklärung für die Entstehung von chronischen Schmerzen und am Ende auch Kopfschmerzen und Migräne, hat der Wissenschaftler Ethan Russo, von der Universität Washington, 2016 veröffentlicht. Dr. Russo stellt in seiner Theorie des klinischen Endocannbinoid-Mangels die These auf, das bestimmte Symptome und Krankheitsbilder auf einen Mangel im menschlichen Endocannabinoid-System zurück zu führen sind. Dieses System ist Teil des menschlichen Nervensystems und nimmt über seine Rezeptoren Cannabinoide auf und regulieren Schmerzen. Ein Mangel an diesen Endocannabinoiden kann chronische Schmerzen verursachen, einschließlich Kopfschmerzen und Migräne.

2018 veröffentlichten Wissenschaftler vom Virtanen Institue for Molecular Science an der University of Eastern Finland eine Studie, die Russo in seiner These stützen. Das enge Zusammenspiel zwischen Migräne und dem Endocannabinoiden scheint mittlerweile weniger Theorie, als immer mehr wissenschaftliche Erkenntnis zu sein.

Seit 1892, als Dr. William Osler in seinem Standardwerk: “Prinzipien & Praxis der Medizin” Cannabis zur wirksamen Medikation bei Kopfschmerzen und Migräne empfahl, ist viel geschehen. Die Wissenschaft weiß heute mehr denn je über Wirkungsweise, Dosierung und Einsatz von Cannabidiol und anderen Cannabinoiden der Hanfpflanze zur wirksamen Prävention und Behandlung von Migräne. Doch wie und in welchen Dosen zeigt Cannabidiol eine Wirkung? Und funktionieren CBD Präparate auch dann, wenn sie nicht, wie ein medizinisches Marihuana, mit THC angereichert sind?

Das Forscherteam um Dr. Maria Nicolodi untersuchte genau diese Frage. , inwiefern Wirkstoffe des Cannabis zur Prophylaxe oder Therapie der Migräne und Clusterkopfschmerzen geeignet sind. Als erstes wurde die Dosis bestimmt, die eine Wirkung hervorruft. Hierzu kamen zwei Präparate zum Einsatz. Eines mit 19% THC und eines mit 9% CBD. Die Wissenschaftler fanden heraus, das Dosen unter 100mg CBD keinen Effekt erzielten. Erst ab einer Doses von 200mg konnten akute Schmerzen um über die Hälfte sofort gelindert werden.

Anschließend wurden über drei Monate hinweg Migräne Patienten und Patienten mit Clusterkopfschmerzen mit 200mg eines CBD Öls therapiert. Nach drei Monaten und einem Follow-Up über weitere vier Wochen kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Cannabinoide die Anzahl der Migräneattacken im selben Umfang reduzieren wie Amitriptylin. Allerdings konnte die Schmerzintensität im Vergleich zu Amitriptylin um rund 44 Prozent gesenkt werden. Bei Clusterkopfschmerzen stellte man vergleichbare Effekte fest.

Auch diese Studie konnte zeigen, dass Cannabinoide zur Vorbeugung von Migräne eine gute Alternative zu herkömmlichen pharmazeutischen Mitteln sein kann.

Eva Imhof über CBD bei Kopfschmerzen & Migräne

Dr. Stephen Silberstein über den Forschungsstand zu CBD bei Migräne

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