Rechtliches

Rechtliches zum Thema CBD

Die THC-Konzentrationen im Hanföl reichen bei weitem nicht aus, um auf Sie einzuwirken: Industrielle Hanfpflanzen (Cannabis sativa L.) enthalten in der Regel nur eine geringe Menge des THC, das Marihuana-Pflanzen enthalten. THC ist das Cannabinoid, das in Drogentests eingesetzt wird. Diese Tests suchen nach den Stoffwechselprodukten von THC und beginnen mit einer einfachen Urinprobe. Der Test verwendet Antikörper zum Nachweis von THC und des von ihm produzierten Metaboliten, bekannt unter dem ziemlich komplizierten Namen "11-nor-delta9-caboxy-THC (THC-COOH)". Wenn erste Tests ergeben, dass Sie mehr als 50 Nanogramm (ng) dieser Substanzen im Urin haben, wird ein Gaschromatographie/Massenspektrometrie-Test (GC/MS) durchgeführt, um das Ergebnis zu bestätigen. Dieser Test untersucht den 11-nor-THCCOOH-Metabolit und ist unempfindlich gegen andere Cannabinoide einschließlich CBD

Das ist aktuell eine nicht ganz einfache Frage. Grundsätzlich aber: JA! 

Im Einzelnen. Der CBD Markt ist ein junger, aufstrebender Markt. Nicht nur europaweit, sondern weltweit. Nicht nur die Interessen von Bio-Bauern, Erzeugern, Einzelhändeln, und natürlich von Konsumenten spielen in diesem Markt ein Rolle, sondern natürlich auch von Lobbyisten. Das ganze Chaos - zumindest für Europa - zu regeln, daran versucht sich Brüssel. Hier wurde eine Empfehlung an die Mitgliedsstaaten herausgegeben, die als "Novel Food" bekannt wurde. Diese empfiehlt, alles CBD "Nahrungsmittel" die vor 1997 nicht in nennenswertem Umfang auf dem Markt waren, erst einmal nicht als Nahrungsmittel, auch nicht als Nahrungsergänzungsmittel zuzulassen. Damit hat man viele Erzeuger indirekt dazu gedrängt, ihre Produkte als Kosmetik, als Raumdüfte, oder ähnlichen Blödsinn anzumelden. Im Sinne des Novel Foods können also einige Präparate nicht ganz rechtens sein. Was absolut gar nichts an ihrem Inhalt oder Wirkung ändert.

Auch das in Europa und weltweit es keine Einigung darüber gibt, wie viel THC ein CBD Präparat haben darf, kann zu Irritation führen. So ist in Deutschland die Obergrenze 0.2%. In Österreich sind es zum Beispiel 0.3%, in Italien spielt das gar keine Rolle mehr, weil CBD verboten wurde. In Deutschland wirst Du mit Sicherheit in dem einen oder anderen Laden auch Produkte aus Österreich, der Schweiz oder Frankreich finden, die knapp über 0.2% THC liegen. Aber keine Sorge, auch wenn das in Deutschland eigentlich nicht erlaubt ist, Dich berauschen wirst Du Dich unmöglich damit können.

In Europa und weltweit hat man sich bei CBD Produkten auf einen THC Gehalt von nicht mehr wie 0.3% geeinigt. Am Ende aber bleibt es jedem Land selbst überlassen, welche Richtwerte es für den Handel akzeptiert und welche nicht. In Deutschland ist daher die THC Höchstgrenze von CBD Produkten 0.2% und weniger. Wenn ein Produkt mehr als 0.2% THC enthält, muss es den Behörden gemeldet werden und darf nicht in den Handel. Auch nicht im B2B. Im Sinne der Gesundheit der deutschen Bevölkerung, bemühen sich in Deutschland die Behörden, dass CBD Produkte auf gar keinen Fall zu Rauschzwecken missbraucht werden kann.

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