CBD und Covid-19 – Neue Erkenntnisse aus Israel

CBD versus COVID-19

CBD und Covid-19 – Neue Erkenntnisse aus Israel

STERO Biotechs, ein Start-Up mit Hauptsitz in Israel, gibt Einblicke in die Verwendung von Cannabis / CBD als mögliche Behandlung bei Covid-19 Erkrankungen.

Dank eines gut organisierten Gesundheitssystems und brillanter, wissenschaftlichen Forschung, hat Israel weniger schwere Fälle und Tote bei der Covid-19 Pandemie zu beklagen.

Seit Jahrzehnten ist Israel ein Pionier bei der Erforschung von möglichen Wirkmechanismen und der Verwendung von Cannabis, für eine Vielzahl von Erkrankungen.

STERO Bitotechs engagiert sich für die Erforschung und Entwicklung neuartiger Cannabidiol basierter Behandlungslösungen. Darunter fällt auch die Suche nach effektiveren Behandlungen für Covid-19-Patienten.

CBD und Covid-19 – Freund oder Feind?

Cannabinoide können je nach Stadium der Erkrankung helfen oder Schaden anrichten. Das muss man wissen. Die unterschiedlichen Phasen im Krankheitsverlauf erfordern auch eine unterschiedliche Behandlung.

In den frühen Stadien einer COVID Erkrankung muss das Immunsystem rasch eine effektive Antwort auf das eindringende Virus finden, um es wirkungsvoll bekämpfen zu können. In dieser Phase könnte die immunsuppressive Wirkung von Cannabinoiden eher hinderlich sein.

In späteren Stadien von Covid-19 könnte dieser Effekt jedoch sehr erwünscht sein. Viele Patienten erleiden in dieser einen sogenannten Zytokinsturm, eine Überreaktion des Immunsystems. Auch gesunde Körperzellen und Organe können dabei angegriffen werden. Die Folgen reichen von hohem Fieber, über Entzündungen, Müdigkeit, Übelkeit, schweren Schäden am gesamten Organismus bis hin zum Tode.

Corona Virus CBD Cannabis hilft

Cannabis in den frühen Stadien von Covid-19

Wenn unter normalen Umständen das Immunsystem eine Infektion aufspürt, gibt der Körper sogenannte Zytokine in den Blutkreislauf ab.  Zytokine sind Proteine, Peptine oder Glykoproteine, die von bestimmten Zellen des Immunsystems abgesondert werden. Diese kommunizieren mit weißen Blutkörperchen die Viren oder Zellen angreifen. Sobald infizierte oder beschädigte Zelle zerstört wurden, zerstreuen sich die Zytokine und die betroffenen Zellen werden als Abfall entsorgt.

Da Zytokine eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen spielen, kann es eine unvorteilhafte Idee sein, sie als vorbeugende Maßnahme oder in frühen Stadien der Infektion zu reduzieren.

Viele Behörden warnen davor Cannabis und seine Derivate, wie zum Beispiel CBD, oder THC, in den frühen Infektionsstadien zu verwenden.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass hochkonzentrierte CBD-Extrakte den viralen Zelleintritt hemmen können. Solche Extrakte steuern einen speziellen Rezeptor im Lungengewebe an, der von Covid-19 für den Eintritt in den menschlichen Organismus genutzt wird.

Da diese Daten jedoch nur aus In-Vitro-Studien stammen, sind sie nicht schlüssig und erfordern weitere, groß angelegte Validierung und klinische Studien.

CBD und Zytokinstürme bei Patienten mit schwerer Covid-19 Infektion

Verschieden Studien konnten zeigen, dass Zytokinstürme, die zu einem akuten Atemnotsyndrom führen, eine der Haupttodesursachen in schweren Covid-19 Fällen sind. In diesen gelingt es der Lunge nicht, schädliche Gase wie Kohlendioxid selbständig zu entfernen und den Körper effizient mit Sauerstoff zu versorgen. Dem Virus hilft dies jedoch, sich schnell in der Lunge zu vermehren. Ein akutes Atemnotsyndrom ist die Folge.

Körpereigene Endocannabinoide, die in den Atemwegen produziert werden und Cannabinoid-induzierte Bronchialdilation (Erweiterung der Bronchien), deuten auf ein signifikantes therapeutisches Potenzial bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen mit Cannabinoiden hin.

Mehrere Studien an Mäusen, die die Effekte einer Lungenschädigung durch Covid-19 imitierten, konnten zeigen, dass bei Zugabe von CBD der Sauerstoffgehalt signifikant verbessert, und gleichzeitig der Grad entzündugsfördernder Zytokine reduziert werden konnte.

Detaillierte Untersuchungen zeigten, dass Cannabidiol die Schäden an der Lunge, wie Gewebewucherungen, Narbenbildungen und Schwellungen, teilweise oder vollständig umkehrte. Der Grund dafür scheint eine siginifikante Erhöhung der Konzentration von Apelin. Apelin ist ein Peptid, dass bei der Eindämmung von Entzündung wirkt.

In der Studie sank der Apelinspiegel bei den Versuchstieren in Lunge und Blut auf nahe Null. Nach der Gabe von CBD stieg dieser um das 20-fache des Normwertes wieder an.

Vollspektrale Cannabisextrakte halfen auch die Blutgerinnung zu reduzieren. Da viele der negativen, systemischen Effekte von Covid-19 mit einer veränderten Blutgerinnung zusammenhängen, ist es möglich, dass Cannabis auch bei der Bekämpfung dieses Faktors hilfreich sein kann.

Vorsicht walten lassen

Trotz aller obigen Beobachtungen, Gerüchten und Versprechen gibt es jedoch kaum klare Beweise für die Wirkung von Cannabis auf den Verlauf von Covid-19.

Für regelmäßige Cannabisraucher kann das Risiko sogar erhöht sein. Da überwiegend schwere Lungenschäden bei Covid-19 Erkrankungen zum Tode führen, erscheint es logisch anzunehmen, dass Patienten, deren Lunge gereizt oder entzündet ist, einem höheren Risiko für Schäden oder Komplikationen durch Covid-19 ausgesetzt sind.

Mehrere CBD-Produzenten und Anbieter, vorrangig aus den USA, behaupteten das ihre Produkte verwendet werden können, um Symptome von Covid-19 zu mildern oder zu behandeln. Diese wurden durch die FDA (Food and Drug Administration) abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert.

Quellen:

Abschließende Worte

Auch wenn Cannabis als Ganzes eine faszinierende Pflanze mit weit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten ist, so ist sie vor allem doch eines nicht, ein Wunderheilmittel für alles.

Gute CBD Öle für ein starkes Immunsystem

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Comment (1)

  • Cgk Reply

    Selbst wenn es viel Gegenstudien gibt, macht doch der Glaube auch einen Teil aus. Ich glaube jedenfalls, das CDB mein Immunsystem positiv beeinflussen kann, das ist auch nachgewiesen. Positiv Denken hilft auch.

    1. Mai 2021 at 12:00

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